Mittwoch, 17. Februar 2016

AfD und Pegida: Radikale Wortwahl mit perfidem Kalkül

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat der Alternative für Deutschland (AfD) erneut vorgeworfen, sie verwende Sprache aus der Zeit der völkischen Bewegungen. Ihr Vokabular erinnere "fatal an das politische Vokabular der Zwanziger- und Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts", sagte er. Hat er recht?

Der Vorwurf, die AfD verwende Rhetorik der Nazi-Zeit und der völkischen Bewegungen in der Weimarer Republik ist nicht neu.

Ein Beispiel, das Ende 2015 für große Diskussionen sorgte, war der Facebook-Eintrag des Landesverbandes der AfD Sachsen-Anhalt, der zu Weihnachten dazu aufrief, sich über die "Verantwortung für die Volksgemeinschaft" Gedanken zu machen.

Ein anderer Begriff, der bei AfD-Demonstrationen immer wieder als Bezeichnung für Politiker etablierter Parteien auftaucht, ist der des "Volksverräters". weiter lesen »

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen