Die Geschlechtskrankheit Syphilis galt in Deutschland bereits als weitgehend verschwunden, doch seit einigen Jahren steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder. Wissenschaftler beunruhigt das.
Sie gilt als „Chamäleon“ unter den sexuell übertragbaren Krankheiten: Weil die Symptome der Syphilis oft weder sichtbar noch schmerzhaft sind, bleibt die Bakterieninfektion zunächst häufig unentdeckt. Umso deutlicher wird die Situation beim Blick auf die Zahl gemeldeter Syphilis-Fälle: 2014 stieg sie auf einen neuen Höchstwert von 5722 Neudiagnosen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin kürzlich mitteilte. Demnach gibt es seit 2010 einen kontinuierliche Anstieg, der sich auch im ersten Halbjahr 2015 fortsetzte. weiter lesen »
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