Stellen Sie sich vor, Sie hätten irgendwann einmal an einem Gewinnspiel, einer Befragung oder einem Preisausschreiben teilgenommen und die Firmen -oftmals Adresshändler- würden ganz offiziell und behördlich genehmigt jederzeit dazu in der Lage sein, diese Daten ohne Ihre Zustimmung zu verifizieren und upzudaten. Unmöglich?
Nicht unmöglich, sondern vielmehr ab November 2014 wohl bittere Realität. Dann nämlich tritt das geänderte Melderechtsrahmengesetz (MRRG) in Kraft. Das MRRG regelt, wie die Einwohnermeldeämter mit den erfassten Daten der Bürger umgehen zu haben. Im Jahre 2002 wurde das MRRG an das Online-Zeitalter angepasst, von ursprünglich 27 Paragraphen wurde auf satte 55 Paragraphen aufgerüstet – und in einer der Bestimmungen raufen sich Datenschützer nun die Haare: weiterlesen »
Mittwoch, 11. Juni 2014
Wie Meinungsmache funktioniert. Oder: Wie man aus dem Vertreter einer Steueroase die Hoffnung Europas machen kann.
Am 6. Juni erschien ein Aufruf von Wissenschaftlern und anderen Prominenten zur Wahl von Jean-Claude Juncker zum Kommissionspräsidenten. (Siehe den Text des Aufrufs und die Liste der Unterzeichner im Anhang.) Unterzeichnet haben auch Personen, die man normalerweise dem fortschrittlichen Lager zurechnet: Habermas, Horn, Offe zum Beispiel. Sie haben sich offenbar mit dem Kandidaten nicht näher beschäftigt. Juncker ist nett, aber er ist mit Banken und großen Medieninteressen verfilzt und auch noch der Geburtshelfer einer der größten Steueroasen. Für ihn mit dem Argument zu streiten, er sei der Spitzenkandidat der siegreichen Europäischen Volkspartei und deshalb gebiete der demokratische Anstand, ihn zum Präsidenten der Kommission zu machen, ist ziemlich komisch. Damit, dass als fortschrittlich geltende Personen, den Aufruf unterschrieben haben, passiert das, was wir auch schon bei der Durchsetzung der Agenda 2010 und der Privatisierung der Altersvorsorge erlebt haben. Als einigermaßen links geltende Personen wie etwa Rürup und Walter Riester zur Unterstützung neoliberaler Interessen zu gewinnen, ist hilfreicher als die Unterstützung von Personen, denen man solche Ideen sowieso zutraut. weiterlesen »
Wer für exklusive „Bild“-News bezahlt, ist nur zu blöd zum Googeln
Die Leute von „Bild“ scheinen ernsthaft überzeugt davon zu sein, dass sie im Streit gegen „Focus Online“ und den „Content-Klau“ die Guten sind. Dabei sind sie vor allem: die Blöden.
Der Springer-Verlag arbeitet seit Jahren erfolgreich daran, der Medienwelt zu suggerieren, dass er, wie kein anderer Verlag in Deutschland, das Geschäft mit dem Digitalen kapiert hat. Die Paid-Content-Strategie von „Bild“ lässt mich erheblich daran zweifeln. Und das liegt nicht daran, dass sie von bösen, auf die „dunkle Seite“ gewechselten Burda-Leuten sabotiert wird. weiterlesen »
Der Springer-Verlag arbeitet seit Jahren erfolgreich daran, der Medienwelt zu suggerieren, dass er, wie kein anderer Verlag in Deutschland, das Geschäft mit dem Digitalen kapiert hat. Die Paid-Content-Strategie von „Bild“ lässt mich erheblich daran zweifeln. Und das liegt nicht daran, dass sie von bösen, auf die „dunkle Seite“ gewechselten Burda-Leuten sabotiert wird. weiterlesen »
Dienstag, 10. Juni 2014
ATM Bankautomaten plündern leicht gemacht
Wie einfach so etwas geht haben zwei 14-jährige in Winnipeg vorgeführt, indem sie sich aus dem Internet die Standard-Passwörter für den Administrator-Zugang besorgt haben und es am ATM ihrer Wahl ausprobiert haben. weiterlesen »
Die Enteignung geht weiter!
Matthias Weik und Marc Friedrich haben die Negativzinsen der EZB richtig vorhergesagt - ein Auszug aus ihrem aktuellen Buch "Der Crash ist die Lösung"
Er hat es tatsächlich getan. Wie von uns in unserem Buch Der Crash ist die Lösung vorhergesagt, hat Mario - seines Zeichens Chef der Europäischen Nationalbank - die Zinsen gesenkt und sogar die Minuszinsen installiert. Die Einführung negativer Einlagezinsen sowie die Senkung des Leitzins auf ein historisches Tief unterstreicht lediglich die Ratlosigkeit der Notenbanken und sollte uns allen zeigen, dass die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und der Banken verheerender denn je ist und alle bisherigen Maßnahmen doch zu nichts geführt haben. Leider wird das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Ex-Goldman Draghi hat uns auch schon weitere Maßnahmen angedroht. weiterlesen »
Er hat es tatsächlich getan. Wie von uns in unserem Buch Der Crash ist die Lösung vorhergesagt, hat Mario - seines Zeichens Chef der Europäischen Nationalbank - die Zinsen gesenkt und sogar die Minuszinsen installiert. Die Einführung negativer Einlagezinsen sowie die Senkung des Leitzins auf ein historisches Tief unterstreicht lediglich die Ratlosigkeit der Notenbanken und sollte uns allen zeigen, dass die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und der Banken verheerender denn je ist und alle bisherigen Maßnahmen doch zu nichts geführt haben. Leider wird das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Ex-Goldman Draghi hat uns auch schon weitere Maßnahmen angedroht. weiterlesen »
Montag, 9. Juni 2014
Was macht eigentlich... Susan Stahnke?
Wer kennt sie nicht, die blonde Nachrichtensprecherin der eigentlich eine Hollywood-Karriere zustand, aber über eine eindringliche Spiegelung im Allerwertesten in einer Aftershow und dem berühmten Dschungelcamp, bis auf kleine Rollen im US-TV und einiger Kleinigkeiten im deutschen Fernsehen, nicht hinaus kam. Selbst die von ihr angekündigte Kinorolle als Carin Göring wurde zum Glück nie verwirklicht! Dass Sie eine richtige Sexbombe ist konnte man im US-Thriller Detonator – Spiel gegen die Zeit sehen, in dem sie einen kurzen stummen Auftritt als Anwältin hatte, in deren Büro Sekunden nach ihrem Erscheinen eine Bombe explodierte.
Quelle: WikiPedia
Quelle: WikiPedia
Sonntag, 8. Juni 2014
Kassenpatienten warten fünf Wochen auf Arzttermin
Kassenpatienten warten in Deutschland im Schnitt fünf Wochen auf einen Termin beim Facharzt, Privatpatienten nur zweieinhalb: Dies hätten 120 Testanrufe bei Facharztpraxen in ganz Deutschland ergeben, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Wochenzeitung" (FAS). 20 Anrufer seien bei dem Test komplett abgewiesen worden, 30 Anrufer hätten einen Termin bekommen, der mehr als vier Wochen in der Zukunft lag. weiterlesen »
Am Donnerstag beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien
Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist gestern Abend nach Brasilien geflogen.
Meine Antwort darauf könnt Ihr hier entnehmen: http://www.youtube.com/watch?v=0LyAey51CmQ
Meine Antwort darauf könnt Ihr hier entnehmen: http://www.youtube.com/watch?v=0LyAey51CmQ
Sat.1-Magazin "Akte" - Ulrich Meyer wehrt sich gegen "Generalverdacht"
In der vergangenen Woche wurden Vorwürfe gegen die Sat.1-Reihe "Lange Undercover" laut: Es sei journalistisch unsauber gearbeitet worden. Ulrich Meyer ist der Gründer der betroffenen Produktionsfirma, die auch sein eigenes Magazin "Akte" verantwortet. Deshalb meldet er sich nun in der "Bild am Sonntag" (BamS) zu Wort. Meyer wehrt sich darin gegen den "Generalverdacht" gegen sein Lebenswerk.
Den "plötzlich im Raum stehenden Generalverdacht" will Meyer so nicht stehen lassen. Glaubwürdigkeit sowohl beim Zuschauer als auch beim Sender sei ihr höchstes Gut, führt er aus. "Deshalb sorge ich durch intensive Betreuung speziell der 'Akte' seit Anbeginn der Sendereihe persönlich für saubere und vertrauenswürdige Arbeit unserer Journalisten." weiterlesen »
Den "plötzlich im Raum stehenden Generalverdacht" will Meyer so nicht stehen lassen. Glaubwürdigkeit sowohl beim Zuschauer als auch beim Sender sei ihr höchstes Gut, führt er aus. "Deshalb sorge ich durch intensive Betreuung speziell der 'Akte' seit Anbeginn der Sendereihe persönlich für saubere und vertrauenswürdige Arbeit unserer Journalisten." weiterlesen »
Udo Lindenbergs #panikparty – Anatomie eines Shitstorms
In der vergangenen Woche hat der Berliner Konzertveranstalter Dirk Becker seinen Namen häufiger in den Medien gefunden, als ihm lieb sein konnte. Dank des Blogs der Ticketplattform Ticcats landete das unseriöse Agieren Beckers rund um das abgesagte Konzert von Prince in Berlin den Weg in die Massenmedien (und wie so häufig bliebe das Blog als Rechercheanstoß gerne mal unerwähnt).
Anscheinend ist die Veranstalterbranche nicht lernfähig. Denn gestern Abend war ich beim nächsten Großkonzert, das sich ein Shitstörmchen einfing: Udo Lindenbergs erstes Stadionkonzert in der Düsseldorfer Esprit-Arena. weiterlesen »
Anscheinend ist die Veranstalterbranche nicht lernfähig. Denn gestern Abend war ich beim nächsten Großkonzert, das sich ein Shitstörmchen einfing: Udo Lindenbergs erstes Stadionkonzert in der Düsseldorfer Esprit-Arena. weiterlesen »
Samstag, 7. Juni 2014
Obama ist bei seiner Fitness-Routine in einem Hotel in Warschau heimlich gefilmt worden...
und das Video hat es natürlich ins Internet geschafft. Normalerweise finde ich sowas geschmacklos und widerlich und würde es nicht verlinken, aber in diesem Fall ...
Der Mann hat jahrelang unsere Emails lesen lassen, unsere Privatsphäre mit Füßen getreten, wo er nur konnte. Ob der jetzt merkt, wie das ist, wenn andere Leute einem die Privatsphäre mit Füßen treten? Vielleicht ist das ja das Kanzlerhandy für Obama.
Wahrscheinlich nicht.
gefunden bei Fefe
Der Mann hat jahrelang unsere Emails lesen lassen, unsere Privatsphäre mit Füßen getreten, wo er nur konnte. Ob der jetzt merkt, wie das ist, wenn andere Leute einem die Privatsphäre mit Füßen treten? Vielleicht ist das ja das Kanzlerhandy für Obama.
Wahrscheinlich nicht.
gefunden bei Fefe
Verfalldatum für Nackedeis?
Die Schauspielerin Corinna Drews brachte es 1986 zu einer gewissen Bekanntheit in “Kir Royal”, wo sie ausgerechnet ein Starlet spielte, das von einem Klatschreporter berühmt gemacht werden wollte. Dreimal posierte sie auf dem Titel des Anatomie-Fachblatts “Playboy”, wo sie ihr Gesicht und andere Körperteile in die Kamera schwenkte (bei Interesse bitte selber googeln …). Erstmals hatte sie 1981 für das Fachblatt blank gezogen und darüber informiert, ihr Sport seien Männer.
33 Jahre später war dem gereiften Nackedei die Aktion irgendwie peinlich, was deshalb verwunderlich ist, weil sie das peinlichste machte, was man tun kann: In eine RTL-Containercampwasweißichprollshow zu gehen. Sauer wurde Frau Drews, als eine für BILDberichterstattung bekannte Boulevardzeitung dieses Ereignis mit einem historischen Playboyfoto von 1981 illustrierte. Sie zog vor das Landgericht München, wo sie anders als aus der Show nicht bei der ersten Gelegenheit rausflog, und begehrte Unterlassung. Und Geld hätte sie dafür natürlich auch gerne. weiterlesen »
33 Jahre später war dem gereiften Nackedei die Aktion irgendwie peinlich, was deshalb verwunderlich ist, weil sie das peinlichste machte, was man tun kann: In eine RTL-Containercampwasweißichprollshow zu gehen. Sauer wurde Frau Drews, als eine für BILDberichterstattung bekannte Boulevardzeitung dieses Ereignis mit einem historischen Playboyfoto von 1981 illustrierte. Sie zog vor das Landgericht München, wo sie anders als aus der Show nicht bei der ersten Gelegenheit rausflog, und begehrte Unterlassung. Und Geld hätte sie dafür natürlich auch gerne. weiterlesen »
Montag, 2. Juni 2014
Volles Risiko: USA tauschen Terrorgefangene gegen Soldaten
Die USA folgen zwei Geboten: Niemals mit Terroristen verhandeln und niemals einen Soldaten in den Händen von Feinden zurücklassen. Ein Gebot hat Präsident Barack Obama nun laut Kritikern gebrochen, um das andere zu erfüllen.
Für die Befreiung ihres letzten Kriegsgefangenen in Afghanistan haben die USA noch einmal ganz auf Risiko gesetzt. In streng geheimer Operation landeten Dutzende Mitglieder eines Spezialkommandos mit ihren Hubschraubern in der Provinz Chost an der Grenze zu Pakistan. Dort warteten am Samstag schon 18 Taliban mit dem US-Soldaten Bowe Bergdahl im Schlepptau, der seit knapp fünf Jahren in ihrer Hand war. Eine Konfrontation, bei der alles hätte passieren können. weiterlesen »
Für die Befreiung ihres letzten Kriegsgefangenen in Afghanistan haben die USA noch einmal ganz auf Risiko gesetzt. In streng geheimer Operation landeten Dutzende Mitglieder eines Spezialkommandos mit ihren Hubschraubern in der Provinz Chost an der Grenze zu Pakistan. Dort warteten am Samstag schon 18 Taliban mit dem US-Soldaten Bowe Bergdahl im Schlepptau, der seit knapp fünf Jahren in ihrer Hand war. Eine Konfrontation, bei der alles hätte passieren können. weiterlesen »
Sonntag, 1. Juni 2014
Pirate-Bay-Mitgründer Peter Sunde festgenommen – Piraten fordern Freilassung
Peter Sunde, Mitbegründer der Filesharing-Plattform The Pirate Bay, derzeit Kandidat für die Präsidentschaft der EU-Kommission und kürzlich noch Spitzenkandidat der finnischen Piratenpartei zur Europawahl, wurde laut der schwedischen Zeitung „Expressen“ heute auf einer Farm in der Nähe der schwedischen Stadt Skåne Tonganoxie festgenommen. Wie die schwedische Polizei mitteilt, basiert die Festnahme auf einem Gerichtsentscheidung aus dem Jahr 2009. Damals wurde Sunde für den Betrieb von Pirate Bay zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe von 2.740.900 € verurteilt. Die Piratenpartei Deutschland ist entsetzt und fordert die sofortige Freilassung Sundes. weiterlesen »
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