Samstag, 5. April 2014

Das Monster auf dem Hügel

Der Kasino-Mogul, Sheldom Adelson, organisierte eine öffentliche Vorstellung seiner Macht.

Er lud die vier wahrscheinlichsten republikanischen Kandidaten für die nächsten Präsidentenwahlen in sein Las Vegas Wett-Paradies ein, um einen auszuwählen. Alle Eingeladenen beachteten natürlich die Aufforderung.

Es war eine beschämende Vorführung. Die Politiker krochen vor dem Casino-Herrn. Mächtige Gouverneure von bedeutenden Staaten taten ihr Bestes, um sich selbst wie Bewerber bei einem Jobinterview gut zu verkaufen. Jeder von ihnen versuchte, über den andern zu triumphieren und versprach dem Mogul, alle Bitten zu erfüllen.

Flankiert von israelischen Leibwächtern nahm Adelson die amerikanischen Hoffnungsvollen in die Zange. Und was verlangte er vom zukünftigen Präsidenten der USA? Als erstes und wichtigstes: blinden und bedingungslosen Gehorsam gegenüber einem anderen Staat: Israel. Adelson ist einer der reichsten Juden in der Welt. Er ist auch ein Fanatiker vom rechten Flügel – nicht nur ein amerikanischer Rechter, sondern auch ein israelischer. weiterlesen »

Freitag, 4. April 2014

Auf die Idee, Goldankauffirmen so zu trollen, muss man wirklich erst einmal kommen.

Was man so alles an diese Goldankäufer schicken kann, entnehmen wir aus diesem Brief der Firma Briefgold:



gefunden bei Twitter

Windows XP und die grosse Panikmache

Alleine Heute erhalte ich 8 E-Mails die mir weis machen wollen wie anfällig mein System unter Windows XP werden wird wenn Microsoft ihren Service am 8.4.2014 für dieses System “abschaltet”.

Von “es ist Zeit für einen neuen PC”, bis hin zum Angebot Windows 7 (statt 8) für schlappe 304 Euro noch bestellen zu können, mit dem Hinweis, dass der Anbieter die letzten Windows 7 verkauft. Auch eine gratis-CD mit den besten Tools kann ich erhalten um mich dann bei einem Abo dumm und dämlich zahlen, für einen Sammelordner, der am Schluss ein mehrfaches kosten wird als das teuerste Buch von MicroSoft Press Windows 7 und einen neuen PC zusammen.

Jeder 4. PC läuft noch unter Windows XP. Viele wollen das verblödete Kachel-Windows 8 nicht, auch nicht 8.1 und so würde nur Windows 7 in Frage kommen. Eines der einzige Systeme von Microsoft, dass diesen Namen auch verdient.

Wäre Windows 8 nicht auf den neuen PC's aufgespielt, ich kenne keinen der dieses Spielzeug kaufen würde. weiterlesen »

18 Millionen gestohlene Mail-Adressen und Passwörter entdeckt

Die Staatsanwaltschaft Verden hat einen Datensatz von 18 Millionen gestohlenen E-Mail-Adressen inklusive Passwörter entdeckt. Es werde vermutet, dass die Datensätze derzeit aktiv missbraucht würden, bestätigte Lutz Gaebel, Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden einen Bericht von "Spiegel Online". weiterlesen »

Lufthansa - Die Ironie eines Streiks

Die Piloten der Lufthansa streiken: 3.800 Flüge fallen aus, 425.000 Menschen sind betroffen. Das hat es noch nie gegeben. Eine Welle der Solidarität schlägt den Streikenden nicht gerade entgegen. Im Gegenteil. Angesichts eines Durchschnittslohns von 181.000 Euro fragt die Bild-Zeitung: „Sind die Lufthansa-Piloten völlig abgehoben?“ Und in der FAZ wundert sich Holger Steltzner: „Darf jede Minderheit die Mehrheit zur Geisel nehmen?“ Diese öffentlichen Reaktionen machen aus dem Streik eine gesellschaftspolitische Lehrstunde: Die Bewertung der kapitalistischen Mechanik hängt vom Standpunkt ab.

Es ist bemerkenswert, dass den Kritikern des Pilotenstreiks die besondere Ironie dieser Situation gar nicht auffällt. Denn die Piloten verhalten sich, wie es bei uns üblich ist: Sie wollen ihren Profit maximieren. Unternehmern und Managern ist das nicht nur erlaubt. Man erwartet es geradezu von ihnen. Bei allen anderen ist das etwas anderes. Für sie sollen moralische Grenzen gelten, die oben längst außer Sicht geraten sind. Wo kämen wir hin, wenn sich jeder so verhielte wie die Eliten?

Sorgen um Gewinn

In der Union denkt man schon darüber nach, das Streikrecht einzuschränken. Es könne nicht sein, dass eine Gewerkschaft, deren Mitglieder an wichtigen Schaltstellen säßen, ihre Position nutze, bei der Tarifentwicklung schneller voranzukommen als andere, sagte der Vizechef der Fraktion Arnold Vaatz. Aber hat sich Herr Vaatz ähnliche Gedanken gemacht, als in der Zeit des großen gesellschaftlichen Umbaus, zwischen 1998 und 2006, die Vorstände der 30 größten deutschen Unternehmen ihre Bezüge verdoppelten? weiterlesen »

Innere Kündigung der Deutschen - Die Merkel sucht dringend ein neues Volk

Die angeblich seriöse Umfrage-Firma Gallup hat mal wieder ernsthaft gefragt, wie hoch die emotionale Bindung von "Mitarbeitern" an ihr jeweiliges Unternehmen ist. Sind Antworten wie "Ich liebe Herrn Zetsche, weil er einen so wunderbaren Schnurrbart hat und ich an seinem Fließband geile Autos herstellen darf" denkbar? Gibt es Irre, die behaupten am Schalter der Deutschen Bank eine tiefe emotionale Bindung an das Betrügersystem zu empfinden? Kann die schlecht bezahlte, bespitzelte und ausgequetschte Verkäuferin von Lidl eine unheimliche, perverse Neigung zu ihrem Laden empfinden? Das zumindest unterstellt Gallup und kommt trotz der Fragen aus der Anstalt zu solchen Antworten: "Mit 16 Prozent sind nur wenige aller Arbeitnehmer bereit, sich freiwillig für die Ziele ihrer Firma einzusetzen. - 67 Prozent der Deutschen machen nur Dienst nach Vorschrift. - Der Anteil der Arbeitnehmer, die innerlich gekündigt haben, liegt bei 17 Prozent." weiterlesen »

Kein Mindestlohn - Bundeskabinett beschließt Scheingesetz

Der Berg kreißte und gebar ein Potemkinsches Dorf. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles nennt es Mindestlohn, aber es ist keiner. Dem am Mittwoch von der Regierung auf den parlamentarischen Weg gebrachten Gesetz fehlt die Substanz. Ein wirklicher Mindestlohn müßte die Schwächsten schützen. Dieser hier schließt die Schwächsten aus.

Der entscheidende Geburtsfehler des Projektes besteht darin, daß es kein Wunschkind ist. Die gewerkschaftliche Forderung nach einem Mindestlohn hat im Bundestag nur eine einzige Partei zu ihrer eigenen gemacht: Die Linke. Alle anderen waren immer dagegen. CDU/CSU sowie FDP aus programmatischen, SPD und Grüne mangels Programms aus pragmatischen Gründen. Schließlich hatten letztere die Aufgabe, Deutschland auf den Weg zu einer sozialpolitischen Wüstenlandschaft zu bringen. Das haben sie mit Bravour geschafft. Ein Mindestlohn gehörte nicht zu dieser Tagesordnung. Eher schon die Tatsache, daß es bei diesen Herrschaften, nachdem sie kenntlich geworden waren, nun nicht mehr zu Wählermehrheiten reichte. Erst vor den Wahlen im letzten Jahr fiel den Sozis deshalb das Stichwort wieder ein. Das Stichwort, nicht das Ziel. weiterlesen »

Donnerstag, 3. April 2014

Uli Hoeneß: Muss er nur für 24 Stunden in die JVA Landsberg?

Ein ehemaliger Landtagsabgeordneter, der einst selbst im Polizeidienst tätig war, ist bei "merkur-online.de" jedoch davon überzeugt: Hoeneß wird nicht länger als 24 Stunden in der JVA Landsberg verbringen, sondern stattdessen so schnell wie möglich nach Rothenfeld Nr. 2 verlegt werden - "denn ein normaler Vollzug dürfte in der Haupteinrichtung nicht zu realisieren sein."

Uli Hoeneß in JVA für Gäste mit "gehobenen Ansprüchen"?

Rothenfeld ist eine Außenstelle der JVA Landsberg. Sie liegt nahe Andechs am Ammersee und ist laut dem Insider mit der Haupt-JVA kaum zu vergleichen. "Sie verfügt über Einrichtungen und Möglichkeiten, die den gehobenen Ansprüchen 'gehobener Gäste' entsprechen. Auch der Kontakt zu den Häftlingen in der Landsberger Einrichtung und auch die Freigängermöglichkeiten sind hier den besonderen Gästen angepasst." weiterlesen »

Landsberg, also nur für Menschen 2. Klasse und Rothenfeld für Menschen 1. Klasse mit gehobenen Ansprüchen! Vor dem Gesetz ist wohl doch nicht jeder gleich, der Paragraph sollte schnellstens geändert oder besser gleich entfernt werden. Aber diese Mehrklassen-Gesellschaft kennen wir ja schon von prügelnden Polizisten, die meist noch Recht bekommen oder von Politikern mit gekauften Doktortiteln und Abgeordneten die in Kanada Bilder nackter Kinder und mehr einkaufen. Aber solange die Merkel allen ihr vollstes Vertrauen ausspricht ist doch alles in Ordnung.

Behandelt - Bezahlt wie ein Idiot - Arbeiten um jeden Preis

Darf ich Sie mal kurz stören in Ihrer Diskussion und Empörung über Hoeneß, Edathy (über den spricht ja keine Sau mehr), über DSDS, verseuchte Eier, gequälte Tiere, den Preiskampf der Lebensmittelriesen, Franz-Peter Tebartz-van Elst ,NSA, NSU und natürlich über Putin? Ich wollte mal kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten und über das Paradies sprechen in den wir Deutsche leben. Zugegeben, positives zu berichten, ist mir nicht gelungen. Deutsche leben in einem Paradies (sagen Politiker, die Wirtschaft und die Medien), aber viele leben hier als Sklaven. Zum Beispiel die Zeit- und Leiharbeiter, die werden auch als moderne Sklaven bezeichnet, was nicht zutrifft, heute ist es viel schlimmer. In der Sklaverei war es so, dass der Sklavenhalter, seinen Sklaven Essen und Unterkunft zur Verfügung stellte. Der Sklave, wie wir ihn aus der Geschichte kennen, hatte also eine „gewisse soziale Absicherung." Die Leih- und Zeitarbeiter haben das nicht, sie haben nur ihre Arbeitskraft, die sie anbieten können und verhökern müssen. Wie ein Marktschreier, auf einen Markt, der immer billiger wird. Und wenn er Glück hat, findet er einen „modernen Sklavenhalter" welcher ihn weiter verkauft und der Zeit- und Leiharbeiter kann Essen und hat ein Dach über den Kopf. Hat er jedoch kein Glück, dann droht Hunger, Obdachlosigkeit inklusive.

Hartz IV: 150 Euro "Abwrackprämie" für neuen Kühlschrank

Hartz-IV-Bezieher sollen beim Energiesparen unterstützt werden. Alte Kühlschränke verbrauchen Unmengen an Strom. Und die Stromkosten müssen bekanntlich aus den Regelleistungen bezahlt werden. Doch das Projekt könnte scheitern, da der Zuschuss nicht ausreicht, um einen energieeffizienten Kühlschrank der Klasse A+++ zu kaufen.

Die Idee ist gut, was aber vergessen wurde, Kühlschränke diese Effizienzklasse kosten im Schnitt kurz mal 600 Euro, die der Hart IVler dann auch noch vorstrecken soll. Denn, die 150 Euro gibt es nicht sofort! Zuvor wird der Stromverbrauch in 48 Stunden gemessen und wenn der neue Kühlschrank dann 200 Kilowatt oder 56 Euro pro Jahr einspart, gibt es einen Gutschein. Weiterhin wird ein Nachweis für die Entsorgung der alten Kiste benötigt. Zusammen mit der Rechnung des Neuen eingereicht, sollen die 150 Euro ausgezahlt werden.

Zwischenzeitlich verhungert der Harz IV-Empfänger und der Sachbearbeiter im Job-Center fragt sich später: Wieso kauft der eigentlich einen so teuren Kühlschrank wenn er eh nichts zu fressen hat?

gefunden bei Gegen-Hartz.de

Mittwoch, 2. April 2014

Alkoholkontrolle: Warum Sie in der Verkehrskontrolle auf gar keinen Fall pusten sollten

Autofahrer sollten sich gut überlegen, ob sie bei einer Verkehrskontrolle dem Atem-Alkoholtest zustimmen. Denn zwingen kann die Polizei sie nicht, denn nach der Gesetzeslage ist der Atemalkoholwert vollkommen egal.

Entscheidend, ob ein Fahrzeugführer noch geeignet ist, ein Fahrzeug zu fahren, ist der Blutalkoholwert. Der Atem-Alkoholwert liefert lediglich einen relativ genauen Anhaltspunkt. Gerichtlich zu verwerten ist er nur in Bußgeldsachen. weiterlesen »

Die Transparenz-Offensive des BND läuft an

Sie wollen jetzt mal anfangen, die ganzen enttarnten Tarnorganisationen als BND-Niederlassungen auszuweisen. Konkret genannt werden: Amt für Schadensabwicklung, Amt für Militärkunde, Bundesstelle für Sondervermögen, Ionosphäreninstitut, Bundesstelle für Fernmeldestatistik. Wer sich über die übrigen BND-Tarnorganisationen ein Bild machen will, kann das z.B. bei Wikipedia tun. Wie ihr seht, ist die Liste da noch etwas länger.

gefunden bei Fefe

Mindestlohnkompromiss - Langzeitarbeitslose sechs Monate ausgenommen

Der koalitionsinterne Streit über den gesetzlichen Mindestlohn ist ausgeräumt.

Union und SPD einigten sich nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag darauf, dass Langzeitarbeitslose im ersten halben Jahr einer Beschäftigung grundsätzlich vom Mindestlohn von 8,50 Euro ausgenommen werden sollen.

Aus Unionskreisen hieß es dazu, dies gelte nur dann, wenn die Betroffenen nicht bei einem tarifgebundenen Arbeitgeber anfangen. Auch für Praktikanten während der Berufsausbildung gelte die Lohnuntergrenze nicht. Damit kann der Mindestlohn-Entwurf von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. weiterlesen »

Dienstag, 1. April 2014

"Wetten, dass..?" Zukunft ungewiss, Markus Lanz wirft das Handtuch

Die Wettshow mit Markus Lanz war in den letzten Monaten stark kritisiert worden, zudem war die Einschaltquote der Ausgabe am 22. Februar erstmals unter sechs Millionen Zuschauer gefallen. ZDF-Intendant Bellut erklärte, dass er selbst nicht wisse, wie lange es die Sendung noch geben werde. Die Show koste laut Bellut rund zwei, manchmal sogar 2,5 Millionen Euro pro Ausgabe. Wie lange können die hohen Kosten gegenüber der schlechten Quoten noch gerechtfertigt werden?

Markus Lanz hat nun von selbst das sinkende Schiff verlassen und will sich mehr auf seine Talkshow konzentrieren. Insider vermuten Hape Kerkeling als Nachfolger von Markus Lanz, der auch in der nächsten Ausgabe der Show am 5. April zu sehen sein wird. Vielleicht wird in dieser Show der Nachfolger bereits bekannt gegeben.

April, April: Aprilscherze für das Büro

Der 1. April. Der Tag, an dem man tendenziell skeptisch sein muss. Jeder – aber wirklich jeder will dir etwas erzählen. Hanebüchene Storys, teilweise so obskur, dass sie schon wieder der Wahrheit entsprechen können. Am 1. April muss man vieles kritisch hinterfragen, die einzige Seite, der ich am 1. April mal keinen Scherz zutraue, ist der Postillon. weiterlesen »